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Sennischer Alptraum
Reproduktion eines Bildes von Erich Staub, St.Gallen.
Die Ortskundigen erkennen den Seealpsee....

Träume sind oft kompensatorisch zum bewussten Erleben. Sie weisen auf Unerledigtes hin, aber auch auf neue Perspektiven, oder sie unterstreichen Entwicklungen, denen wir zu wenig Beachtung schenkten. Die Assoziationen der Träumerin, des Träumers zu den einzelnen Motiven, die Stimmung während des Träumens und die Einbettung in das Tagesgeschehen helfen die Bedeutung eines Traumes zu verstehen. Die Deutungsversuche des Therapeuten sind dabei lediglich Vorschläge. Ob eine Traumdeutung hilfreich ist oder nicht, entscheidet die Träumerin, der Träumer selber: Sie muss 'stimmig' sein und bei den Träumenden sollte sich eine Art 'Aha-Gefühl' einstellen.


C.G.Jung hat als einer der Ersten gesehen, wie wichtig die inneren Bilder sind. Er erkannte, dass der Kontakt mit diesen inneren Bildern ein heilendes Potential hat. In der passiven oder aktiven Imagination pflegt der Klient, die Klientin den Kontakt zu diesen Bildern bewusst:
In der passiven Imagination lässt er sie 'laufen' und beobachtet, wie sie sich in seinem Innern entwickeln.
In der aktiven Imagination greift die Klientin ein  und schaut weiterhin zu, was sich in ihrem Innern entwickelt. Oder sie tritt in einen Dialog mit den inneren Bildern und hört zu, was für Antworten sie bekommt.

Eine Klientin hat ihre inneren Figuren modelliert














belastende Erfahrungen

und Sehnsuchtsbilder